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Imagination als Komplexakt : Uber das Bildbewusstsein von E. Husserl

Bibliographic Information

Other Title
  • 重層構造としての想像力 : エドムント・フッセルの像意識論
  • ジュウソウ コウゾウ トシテノ ソウゾウリョク エドムント フッセル ノ ゾウ

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Abstract

E. Husserl hat in der Imagination die Intentionalitat, den allgemeinen Charakter des Bewusstseins gefunden. Das imaginativ Gemeinte faβt man als unansetzbar vergegenstandlichte Vorstellung auf. Noch dazu unterscheidet er zwischen der schlichten Imagination, der blossen Phantasie, und der abbildenden oder produktiven Imagination, die Husserl insbesondere "Bildbewusstsein" nennt. Wahrend jene unmittelbar vom zusammengesetzten Ganzen von Phantasmen, Modifikationen der Empfindungsdaten, eine gemeinte Gegenstand konstituiert, wird diese, dazwischen naturlich die kunstlerische Imagination, auf Grund der Anschauung des anwesenden Gegenstandes vollgezogen. Das Bildbewusstsein besteht aus den verschiedenartigen Akten zu den folgenden drei schichtigen Gegenstanden : 1) das physische Bild oder das Bildsubstrat, 2) das Bildobjekt und 3) das Bildsubjekt. Durch das Bildbewusstsein, die produktive Imagination, stiftet der Kunstler "das Fiktum". Aber dieses besteht nicht bloss in der Unwirklichkeit, sondern in der wirklichen Unwirklichkeie. Denn der Kunstler lebt einerseits in der Mitte der wirklichen Welt, nimmt die Dingen der perspktiven Umwelt wahr und bewegt sich nach irgendeinem wirklichen Ziel. Er ist das Orientierungszentrum der Wirklichkeit. Andersseits ist er auch das Zentrum der fingierten gleichsamseienden Welt, die er selbst gestiftet hat. Das kunstlerische Ich ist beiderseits zwischen der Wirklichkeit und der Unwirklichkeit ausgespalten. Das Fiktum dient zum "Erscheinen des Nicht-Jetzt im Jetzt" (Husserl). Auf solche Weise besitzt die kunstlerische Imagination "die Zeitlichkeit der Ursprungsstiftung der individuellen Ideen durch den Kunstler" (Husserl).

Journal

  • Aesthetics

    Aesthetics 35 (2), 1-12, 1984

    The Japanese Society for Aesthetics

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