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Hering fragt sich aber, ob man nicht auch von　„Gedächtnis“ sprechen könne, wenn Vorstellungen oder Vorstellungsreihen aus der Vergangenheit　„unberufen“ ins Bewusstsein heraufsteigen und meint, dass der Begriff des Gedächtnisses „auf alle nicht　gewollten Reproduktionen von Empfindungen, Vorstellungen, Gefühlen und Strebungen“ auszudehnen　sei. Für Hering bedeutet Gedächtnis ein Grundvermögen, das „der Quell und zugleich das einende Band“ des ganzen Bewusstseinslebens darstelle. Nach Hering hätten auch Tiere, Insekten oder Pflanzen ein Gedächtnis, das „als Äußerung des Instinkts“ anzusehen sei. Somit sei jedes lebende organische Wesen ein Produkt des „unbewußten Gedächtnisses“, genauer gesagt, eine Reproduktion der vorigen Generation eines Organismus mit all seinen Instinkten. Die unter dem eindeutigen Einfluss der Ideen Herings stehende Mneme-Theorie Richard Semons ist nicht kompliziert, obwohl ihre Terminologien ziemlich sonderbar sind. Wenn ein Organismus einen Reiz empfindet, wird er in ihn „engraphiert“ (= eingegraben oder eingeschrieben). Diese engraphierten Reize nennt Semon das „Engramm“. „Mneme“ ist die ganze Summe der bisher in den Organismus engraphierten Engramme. Ein einmal gebildetes Engramm bleibt ewig im Organismus. Empfindet der　Organismus wieder einen gleichen oder einen qualitativ und quantitativ ähnlichen Reiz, wird das im　Organismus latent waltende Engramm „ekphoriert“ (= etwas Vergessenes wird wieder ins Bewusstsein　gebracht). Dabei funktioniert der wiederholte Reiz als die „Ekphorie“, sozusagen als der Schlüssel, der die　Mneme des Organismus entschlüsselt. Diese Entschlüsselung der Mneme (= Gedächtnisse im weitesten　Sinne) nennt Semon „Reproduktion“. Wenn sich ein Organismus nach seinem Instinkt als den„Gedächtnissen der Leben bisheriger Generationen“ reproduziert, so sollte der Instinkt Engramm　genannt werden. Und wenn sich der Instinkt vererbt, müsste die Mneme als die Summe der Gedächtnisse　der Leben bisheriger Generationen, bzw. der Gedächtnisse einer „Gattung“ eines Organismus auch　vererbt werden. Ob die Mneme vererbt werden könnte oder nicht, war zur Zeit Semons sehr umstritten.　Diese Frage wird in den nächsten Abhandlungen behandelt."}],"abstractLicenseFlag":"allow"}],"creator":[{"@id":"https://cir.nii.ac.jp/crid/1420001326208007808","@type":"Researcher","personIdentifier":[{"@type":"KAKEN_RESEARCHERS","@value":"30218953"},{"@type":"NRID","@value":"1000030218953"},{"@type":"CINII_AUTHOR_ID","@value":"DA10942981"},{"@type":"URI","@value":"https://ci.nii.ac.jp/author/DA10942981#entity"},{"@type":"URI","@value":"https://viaf.org/viaf/NII%7CDA10942981"},{"@type":"NRID","@value":"9000260231698"},{"@type":"NRID","@value":"9000260186311"},{"@type":"NRID","@value":"9000404122975"},{"@type":"NRID","@value":"9000404332527"},{"@type":"NRID","@value":"9000267764304"},{"@type":"NRID","@value":"9000399182463"},{"@type":"NRID","@value":"9000399182461"},{"@type":"NRID","@value":"9000410649588"},{"@type":"NRID","@value":"9000017544382"},{"@type":"NRID","@value":"9000288796636"},{"@type":"NRID","@value":"9000399182462"},{"@type":"NRID","@value":"9000260231811"},{"@type":"NRID","@value":"9000410649586"},{"@type":"NRID","@value":"9000410477639"},{"@type":"NRID","@value":"9000311787136"},{"@type":"NRID","@value":"9000366128466"},{"@type":"NRID","@value":"9000344120163"},{"@type":"NRID","@value":"9000386382680"},{"@type":"NRID","@value":"9000414266119"},{"@type":"NRID","@value":"9000323843419"},{"@type":"NRID","@value":"9000260231796"},{"@type":"NRID","@value":"9000007004511"},{"@type":"NRID","@value":"9000018931727"},{"@type":"NRID","@value":"9000404117189"},{"@type":"NRID","@value":"9000408499520"},{"@type":"RESEARCHMAP","@value":"https://researchmap.jp/600621"}],"foaf:name":[{"@language":"en","@value":"FUKUMOTO Keita"},{"@language":"ja","@value":"福元 圭太"}],"jpcoar:affiliationName":[{"@language":"en","@value":"Faculty of Languages and Cultures, Kyushu University : Professor"},{"@language":"ja","@value":"九州大学大学院言語文化研究院 : 教授"}]}],"publication":{"publicationIdentifier":[{"@type":"PISSN","@value":"13410032"},{"@type":"NDL_BIB_ID","@value":"000000073199"},{"@type":"ISSN","@value":"13410032"},{"@type":"LISSN","@value":"13410032"},{"@type":"NCID","@value":"AN10175926"}],"prism:publicationName":[{"@language":"ja","@value":"言語文化論究"}],"dc:publisher":[{"@language":"en","@value":"Faculty of Languages and Cultures, Kyushu University"},{"@language":"ja","@value":"九州大学大学院言語文化研究院"}],"prism:publicationDate":"2022-03-17","prism:volume":"48","prism:startingPage":"17","prism:endingPage":"34"},"reviewed":"true","dcterms:accessRights":"http://purl.org/coar/access_right/c_abf2","url":[{"@id":"http://id.ndl.go.jp/bib/032120529"},{"@id":"https://ndlsearch.ndl.go.jp/books/R000000004-I032120529"}],"availableAt":"2022-03-17","project":[{"@id":"https://cir.nii.ac.jp/crid/1040285300698002688","@type":"Project","projectIdentifier":[{"@type":"KAKEN","@value":"20K00499"},{"@type":"JGN","@value":"JP20K00499"},{"@type":"URI","@value":"https://kaken.nii.ac.jp/grant/KAKENHI-PROJECT-20K00499/"}],"notation":[{"@language":"ja","@value":"物質に宿る記憶　―リヒャルト・ゼーモンの「ムネーメ理論」研究"},{"@language":"en","@value":"Material Memory. 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