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<写生>と<引っ掻き> : 晩年のフランツ・カフカと正岡子規の場合

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  • “Naturbeschreibung” und ”Gekritzel” : Bei Franz Kafka und bei Shiki Masaoka in den letzten Lebensjahren

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抄録

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Zwischen diesen zwei Dichtern aus dem Osten und dem Westen sind bestimmte Ähnlichkeiten als ein literarisches Phänomen zu sehen. Die beiden Junggesellen starben jung an der Tuberkulose, wenn es auch einen merklichen Unterschied der Ansicht über Frauen bei Kafka und bei Shiki gibt. Solch einen Menschen würde man selten finden, bei dem die Vertiefung ins Schreiben geradezu das Zeugnis fürs Leben genannt sein konnte. Außerdem erreichten sie in den letzten Jahren eine einzigartige, fruchtbare Stufe ihrer Dichtung und machten auch ihr "Leben" als Diclfter völlständig. Ohne <Leiden> würde man nie über die beiden Dichter diskutieren können. Denn sie widmen sich um so ernster ihren Dichtungen und bringen ihre Begabungen zur äußersten Geltung, nachdem sie an Tuberkulose gelitten haben, die damals als eine Krankheit mit tödlichem Verlauf gemeint war. Nun, Klarheit des Geistes, Lebenskraft und Tapferkeit zur Selbstüberwindung --dies sind die Beschaffenheiten, nach denen sich Kafka um so heftiger sehnte, aber in sich selbst nicht fand. Wenn ich nach einem Mann, der auch krank war und trotzdem die obengenannten Stärken besaß, hier in unserer Umgebung suche, schwebt mir Shiki Masaoka (1866-1902) vor. Shiki wurde in Matsuyama auf der Insel Shikoku geboren und litt in den letzten Jahren an Karies. Er lag stöhned sieben Jahre im Krankenbett, ohne diese Kräfte zu verlieren. In diesen Jahren versuchte er die Reform von Haiku und Tanka, und es gelang ihm bis zum hohen Grade. Auch bildet er in der japanischen Sprache einen ausgezeichneten realistischen Stil, wie er in der Meiji-Zeit ohnegleichen ist: kurz, einfach und doch meisterhaft klar. (Im Gegenteil von Kafkas Stil, vom kontrasthaften Charakter.) Am Ende veröffentlichte er als "Zeugnis seines Lebens" in der Zeitung "Nihon", der er angehört hat, die Essaysbände : "Ein Tropfen von Tusche", "Das Krankenbett von sechs Fuß Länge" und hinterließ eine nicht bekanntzumachende Tagenote: "Die Niederschrift 124 sich auf den Rücken legend nach Laune der Feder". Durch die Herzvertieferung eines ans Krankenbett gefesselten Seins kamen allerlei Dinge sehr klar und wahrhaft in seine Augen. D'e überraschende Stärke seines Geistes ist von heiterer und auf -klärender Natur im Gegenteil zu Kafka, bei dem das Werk oft nicht leicht vollendet wurde, und der in seinem Testament bestimmte, daß seine Manuskripte zu verbrennen seien: die Trilogie Roman, "Amerika", "Der Prozeß" und "Das Schloß" etc. Hierin ist ein großer Unterschied des literarischen Schaffens im Spiegel ihrer Lebensweise zu sehen. Daraus ergibt sich also die Kategorie "Naturbeschreibung" und "Gekritzel". Andererseits hatte Franz Kafka (1883-1924) von Jugend auf stets Angst vor Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Weltschmerz (als Jude besonders bei der Verlobung deutlich empfunden). Für Kafka war die Ehe nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern wesentlich etwas Wichtiges, was die heilige Pflicht betrifft, die auf der Tradition des Volkes beruht. Weil sich verheiraten und eine Familiegründen eine äußerst günstige Gelegenheit dazu war, sich von dem Druck der Familie befreien zu lassen und zugleich seine eigene Identität aufzubauen, hing er bis zum Ende hartnäckig an der Ehe. In dieser Hinsicht ist die Dichtung Kafkas das Resultat fürchterlicher Konflikte der Verhältnisse zu Frauen. (Andererseits, man könnte sagen, Shiki setze stoisch seinen Willen durch.) Was den Ausdruck Kafkas betrifft, im Rücksicht auf die Tatsache, daß "das Sein" "ein Schwerauszudrücken" sei, mußte man dazu eine uneindeutige, metaphorische Darstellung benutzen. Deswegen gebraucht er verschiedene Bilder, die eine gewöhnliche rationale Gegenstandswelt durchbricht und das verborgene "Sein" anweist. <Diese ganze Literatur ist Ansturm gegen die Grenze>, er ist der Einwohner in diesem <Grenzland zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft>, und mit dieser allgemeinen menschlichen Schwäche hat er das Negative seiner Zeit .... kräftig aufgenommen. Wenn man Kafkas Werke, die an die Struktur der Traumwelt stark erinnert, mit Shikis "Naturbeschreibung" mit einer realistischer Haltung vergleicht, werden von unserem japanischen Standpunkt präziser viejfache komplizierte Probleme vom phantastischen Realismus "Gekritzel" Kafkas aufgeklärt sein. Die beiden Dichter konnten durch "Schreiben" sich selbst objektivieren und durch Neuentdeckungen der Konstruktion einer persönlichen Existenz, um mit Roland Barthes zu sprechen, die beide Gesamtbilder als kräftig existent auseinander betrachten. Daher kommt es, daß die Aufnahmeart bei ”Benjamin Franklin's Memoirs”, beidem einzig gemeinsamen Lesenerlebnis, konsequent ein totaler Gegensatz sei.

identifier:信州大学教養部紀要. 第一部, 人文科学. 第二部, 自然科学 22: 103-124(1988)

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