ヘブル書の構造について

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  • ヘブルショ ノ コウゾウ ニ ツイテ
  • Der Aufbau des Hebraerbriefes

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Abstract

Der Brief an die Hebraer gibt uns den Eindruck, dass er ein besonders sorgfaltig gebauter Brief ist. Die Forschung uber den Aufbau dieses Briefes ist immer wieder versucht worden. In den neueren Kommentaren des Hebraerbriefes wird dieses Problem als ein wichtiger Teil der Einleitung gehandelt. Fruher teilte man diesen Brief analog zum Romerbrief in zwei oder drei Teile. Dabei ist die wichtigste Interpunktion zwischen 10:18 und 19-vor 10:18 als dogmatischer und nach 10:19 als paranetischer Teil. Diese Einteilung ist doch nicht mehr gultig. Das von Vanhoye verbesserte Stichwortverfahren des Vaganays ist zwar literarisch vollstandig und sehr lehrreich, aber allzu mechanisch. Obwohl dort die sorgfaltige Analyse versucht ist, ist es vom Gesichtspunkt der gesamten Einheit nicht genug. Unsere Methode folgt Schierse und Nauck nach. Wir beachten das Phanomen, dass das dogmatische Stuck mit dem paranetschen verwechselt und erkennen an, dass der Schlussel der Einteilung die Paranese ist. Bei der Einteilung mit dieser Methode bemuhen wir uns eifrig, um das Thema zu finden, das durch den ganzen Brief durchgeht. Nach unserer Einteilung ist es klar, dass die Paranese eine wichtige Rolle spielt, um das Thema des jeden Hauptteil zu bilden. Das Thema entfaltet vom Zuhoren zum Wort Gottes→Einladung zum Allerheiligsten→Geduld. Anders ausgedruckt: Im 1. Hauptteil spielt das christologische Motiv, im 2. Hauptteil das ekklesiologische und im 3. Haupt teil das eschatologische. In jedem Hauptteil spielen diese drei Motive, die durch den ganzen Brief durchgeht. Das wird schon im 1:1 angedeutet.

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