Himeräer Petron und ‚Mütter‘

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Other Title
  • ヒメラのペトロンと「母たち」
  • ヒメラのペトロンと「母たち」 : 世界の複数性の時代におけるゲーテのオリエント観
  • ヒメラ ノ ペトロン ト 「 ハハ タチ 」 : セカイ ノ フクスウセイ ノ ジダイ ニ オケル ゲーテ ノ オリエントカン
  • Goethes Gedanken über den Orient im Hinblick auf die Mehrheit der Welten
  • 世界の複数性の時代におけるゲーテのオリエント観

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Abstract

Agostino Steuco zufolge geht es in seinem Traktat ‚philosophia perrenis‘ um die Einsicht in die Weisheit, die am Anfang Adam zugeteilt wurde, und die aber nach der Erbsünde, zwar in einer Art der Verartungen, dennoch in den Erinnerungen an den Ursprung, den Nachkommen verkündet wurde. Zu dieser uralten traditionellen Denkweise der ‚philosophia perrenis‘, die auf den gesamten Wiederaufbau dieser Weisheit zielt, zählen neben den (Neu)Platonikern und den Philosophen der Renaissance vor allem Kircher, Leibnitz, Gottsched und Herder, indem alle nach dem einzigen Ursprung der Offenbarung auf der Erde im Hinblick auf die anderen Religionen sowie auf die möglichen Wesen der Bewohner auf den anderen Planeten suchten. Goethe hält von dieser zu monogen tendierten Denkweise Distanz, indem er eine Offenbarungsreligion als ein symbolisches Medium auffasst, durch das die Menschen wie bei der Natürlichen Religion zu einem über alle Erdkörper erhabenen Gott geführt werden. Goethes West-Östlicher Divan sowie seine poetische Figur ‚Mütter‘ in Faust bieten für diese These reichliche Beweisgründe dar.

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